Giovanni Battista Guadagnini (c. 1711-86), war einer der führenden italienischen Geigenbauer Mitte des 18. Jahrhunderts. Er gilt als direkter Nachfolger der berühmten cremoneser Schule. Seine Instrumente erfüllen alle Kriterien der hohen Geigenbaukunst. Er lernte bei seinem Vater Lorenzo und höchstwahrscheinlich auch bei Antonio Stradivari. G. B. Guadagnini arbeitete in Piacenca, Milano, Cremona und Parma, wo er Instrumentenbauer des Herzogs war.
Seine schönen Geigen sind durch ihren flachen und kraftvollen Bau ideal für Solisten von Heute und geeignet für grosse Säle. Der Klang ist stark und ausgeglichen.
Mario Hossen spielt eine Guadagnini (1749), eine grosszügige Leihgabe aus der Sammlung der österreichischen Nationalbank.